01.06.2008

Geborgenheit finden - durch Mental Training

(ein Liebe-volles Selbstbild erschaffen)

In diesem Trainingserlebnis halten Sie sich als Baby selbst im Arm und füttern sich mit Brei. Das Baby saugt intensiv am süßen Brei, der durch die kleinen Öffnungen am Sauger strömt. Mit diesem Erlebnis legen wir variantenreiche Spuren im Gehirn an, die eine Vielfalt von "Satterlebnissen" vermitteln. Nützen Sie diese Gelegenheit, lassen Sie sich als Baby saugen und sehen Sie zu, wie Sie wachsen und sich kerngesund entwickelt. Dabei drängen sich oft Bilder von eigenen oder verwandten Kindern auf. Konzentrieren Sie sich bitte darauf, dass es sich tatsächlich um Sie selbst handelt. Spüren Sie das Gefühl, wie es ist, sich selbst zu halten!

Dann werden Sie sich als eineinhalb-jähriges Kind sehen. Bedenken Sie, mit welcher Freude und Ausdauer Kinder ihre ersten Schritte versuchen. Sie ziehen sich an Möbeln hoch, fallen wieder hin. Dann endlich die ersten Schritte! Was für Glucksen und Lachen, was für Freude! Erinnern Sie sich daran, und schauen Sie sich selbst genau dabei zu, wie Sie Ihre ersten Schritte machen. Freuen Sie sich über Ihre ersten Schritte! In der nächsten Phase, in der Sie sich selbst halten, sind Sie drei Jahre alt. Versuchen Sie sich zu erinnern, wie Sie damals ausgesehen haben.

Dem folgt das siebenjährige Kind, wie es sich bewusst über das Lösen kleiner Rätsel freut. Das vierzehnjährige Kind. Mit vierzehn waren Sie beinahe so groß wie heute. Das vierzehnjährige Kind steht vor Ihnen, und Sie umarmen es. Denken Sie daran, dass es sich um "Trainingserlebnis" handelt. Diese Geschichten wollen eingeübt sein. Je besser Sie die inneren Zustände der Märchen kennen, umso leichter fällt es, sie jederzeit abzurufen. Vielen fällt es schwer, sich als Vierzehnjährigen selbst zu umarmen. Üben Sie bitte trotzdem. Es wird bald funktionieren.

Das heißt: Ich passe erst auf mich auf, wenn ich spüre, wie sehr ich mir wertvoll bin.

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