Eine "Maßnahme" bleibt ein Konzept(welches letztlich nur die Oberfläche / die Erscheinung zu "therapieren" versucht.)
Damit macht man "den anderen" zu einem "Störenfrieden" - und sich selbst zu einem "Gutmenschen"
Daher halte "ich" es für sinnvoller, genauer hinzuschauen um zu erkenne was da geschieht – und daraus einfach die Konsequenzen (im Kontakt) zu ziehen:
"Jemand der stört" provoziert zwar – dass man in/sie ausschließt (z.B. durch so genannte gut gemeinte "Erziehungsmaßnahmen") doch bestätigt sich in ihm /ihr dadurch wieder einmal - nur die bereits vorhandene Überzeugen:
"ich bin nicht willkommen" - "ich bin nicht liebenswert so wie ich bin" "mir steht nicht alles zu"
Das genau ändert gar nix – im Gegenteil: es festigt nur diese begrenzende Weltsicht. (im Ausgeschlossenen - dass er ein "Ausgeschlossener" ist)
Dieses Verhalten wiederholt sich (unbewusst) immer wieder – um immer wieder die Bestätigung im Leben zu provozieren:
"ich bin nicht willkommen" - "ich bin nicht liebenswert so wie ich bin" "mir steht nicht alles zu"
Schließt man solche Menschen nun aus (weil Ihr Verhalten einfach die Gruppe stört) dann erleben sie wieder mal (wovon sie eh schon lange überzeugt sind: "ich bin nicht willkommen" - "ich bin nicht liebenswert so wie ich bin" "mir steht nicht alles zu")
Damit hat jeder was er will – der eine seine Ruhe in der Gruppe – der anders den "Beweis" für seine Weltsicht.
Wenn man DAS weiß könnte man sich überlegen – ob es nicht das vernünftigste wäre, dem anderen TROTZ all seinem "störenden" Verhalten zu zeigen:
"Du BIST willkommen" - "Du BIST liebenswert " "Dir steht alles zu"
13.06.2010
Maßnahmen bei „Störenfrieden“
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